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Projekt NR 9
Reaktivierung der Flutmulde Ölgangsinsel

NR 9 Aktuell

 

Oktober 2005

Ein Verwertungskonzept für die zu entnehmenden Böden liegt vorabgestimmt vor.

Januar 2005

Ergebnisse der Bodenanalysen: der Oberboden ist deutlich belastet.

November 2004

Im November wurde mit Untersuchungen über mögliche Belastungen des Bodens und zu Eigenschaften des Untergrundes als Grundlage für die wasserbauliche Planung des Vorhabens begonnen. 

 

9./10. September 2004

Luftschiff über der Ölgangsinsel: Am 9. und 10. September 2004 flog ein Luftschiff der Firma Adler mehfach über das Projektgebiet.  Der niedrige, langsame Flug wurde für die Dokumentation des Gebietszustandes aus der Luft genutzt.

August 2004

Die Erfassung der vorhandenen Biotoptypen sowie der Vorkommen gefährdeter Pflanzenarten und Lebensräume ist abgeschlossen. Die Erfassung ausgewählter Tiergruppen wird sich im nächsten Jahr anschließen. Diese Arbeiten dienen der Bewertung des aktuellen Zustandes des Gebietes.

4. Mai 2004

Scooping-Termin auf Einladung der Stadt Neuss: Mit Behörden und weiteren Trägern öffentlicher Belange wurde der Rahmen der zu erstellenden Machbarkeitsstudie inhaltlich und räumlich abgesteckt .


Ziele

  • Reaktivierung eines Nebenarmes

 

Ausgangssituation

 

Das Naturschutzgebiet Ölgangsinsel bei Neuss umfasst eine ehemalige Rheininsel und die heute noch als Flutmulde vorhandene alte Nebenrinne. Im Zuge des Ausbaus der Wasserstraße und der Hafenzufahrt Neuss wurde der Nebenarm ober- und unterstrom vom Rhein abgedämmt. Seitdem ist er weitgehend verlandet. Die verbliebene Flutmulde ist nur noch bei Hochwasser im Kontakt mit dem Rhein und führt nur noch periodisch Wasser.                                   

        Die ehemalige Flutrinne.

Geplante Maßnahmen

Die alte Flutrinne soll in Teilen entschlammt bzw. wieder ausgehoben und wieder mit dem Rhein verbunden werden. Durch eine unter- und oberstromige Anbindung soll eine mög-lichst regelmäßig durchströmte Nebenrinne entstehen.

Die Maßnahme ist mit dem Ziel der Sicherung der Bedeutung des Naturschutzgebietes im entsprechenden Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgebiet Ölgangsinsel (LÖLF 1990) enthalten.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wird zur Zeit geklärt, in welcher Form dieses Vor-haben realisiert werden kann und die Maßnahme ausgearbeitet.  

 

Zielarten und -biotope

  • periodisch bis permanent durchströmtes Nebengerinne, ggfls. auch Altarm 
  • Laich- und Jungfischhabitat strömungsliebender Arten 
  • Lebengemeinschaft überströmter Flachwasserzonen

 

Lage des Projektgebietes

-

"Copyright Geobasisdaten: Landesvermessungsamt NRW "

 

Finanzierung

Das Modellvorhaben "Flutmulde Ölgangsinsel" wird gefördert durch:

 

Michael Otto Stiftung für Umweltschutz / Hamburg
Deutsche Umwelthilfe e.V. / Radolfzell
Kyocera Mita Deutschland GmbH/ Meerbusch

Kurt Lange Stiftung / Bielefeld

Realisierung und Gestaltung:
flex-on Design und Service für Web und Print